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Orgel-Kulturreise 2008

Friaul – Lombardei - Piemont

Besichtigungsprogramm

1. Tag

Spilimbergo ist Sitz einer berühmten Mosaikschule. Besichtigung des Domes (Baubeginn 1284) – eine der bedeutendsten romanisch- gotischen Kirchen von Friaul. Besonders sehenswert ist u. a. das Nordportal Porta moresca von 1376 - an der Fassade die sieben romanischen Fenster – im dreischiffigen Innenraum die Balkendecke und die Fresken aus dem 14./15.Jh  sowie die Orgel mit den bemalten Flügeln von Pordenone aus 1524.

Oderzo war einst eine blühende römische Stadt an der Via Postumia. In der Völkerwanderungszeit drangen Hunnen, Goten und Langobarden vor und verwüsteten die Stadt. Als historisches Bauwerk ist der Duomo San Giovanni aus den 14. Jh., der ein Jahrhundert später im Stil der Renaissance umgebaut wurde, zu erwähnen. Das Hotel Primhotel ist direkt im Zentrum gelegen.

2. Tag

Bergamo (117 000 Einwohner) ist seit dem 4. Jh. Bischofssitz. Die Stadt besteht aus der vollständig ummauerten Citta alta (Oberstadt) und der im 19. Jh. entstandenen Citta bassa (Unterstadt). Bergamo beherbergt zahlreiche Orgeln der beiden berühmten italienischen Orgelbaufirmen des 19. Jh. Bossi und Serassi. Von Felice Bossi stammt die Orgel in der Kathedrale der Oberstadt. In der Kirche Sant` Alessandro in Colonna befindet sich ein Instrument aus dem Jahre 1782, dessen beide Werke auf der Epistelseite und Evangelienseite von einem einzigen dreimanualigen Spieltisch aus zu bedienen sind. Die Traktur (35 Meter lang) liegt unter dem Fußboden des Chorraumes.

Bergamo repräsentiert sich als Orgelstadt des 19. Jh., in der es zahlreiche Klangdenkmäler aus dieser Epoche zu entdecken gibt. Monza (120 000 Einw.) war unter den Langobarden königliche Sommerresidenz. Der Dom zu Monza wurde vermutlich bereits in der Regierungszeit der Königin Theodolinde (Ende 6.Jh.) gegründet. Im 13. Jh. und 14. Jh. erfolgte ein vollständiger Neubau der Kirche. Im angeschlossenen Dommuseum Serpero sind einige hervorragende sakrale Goldschmiedearbeiten zu sehen. Erstes Ziel des Dombesuches sind allerdings die beiden neuen Orgeln der Firmen Metzler und Zanin.

Moncalieri (60 000 Einwohner) ist mittlerweile ein Vorort von Turin, eine auf dem Hügel gelegenen Stadt mit mittelalterlichem Zentrum. Das Hotel La Darsena liegt am Ufer des Flusses Po, nahe dem historischen Stadtkern.

3. Tag

Turin (950 000) Einwohner), die Hauptstadt des Piemont, ist nach Rom, Mailand und Neapel die viertgrößte Stadt Italiens, eine Stadt mit Kunst in Hülle und Fülle. Themen der Stadtbesichtigung am Vormittag: Architektonische Glanzstücke aus der savoyischen Epoche - Das römische Turin - Das kleine mittelalterliche Zentrum, Schauplatz patriotischer Unabhängigkeitskriege, des Risorgimento - Zentrum für Musik und Film - Fiat und das Wirtschaftswunder.

In Turin stehen zahlreiche Orgeln aus der Zeit der italienischen Romantik. Folgende Instrumente stehen nach dem Mittagessen auf dem Besichtigungsprogramm: Domkirche (Giacomo Vergezzi- Bossi 1889)- S. Filippo (Fratelli Serassi 1831 Umbau C. V. Bossi 1889))- S. Massimo (Carlo Vegezzi- Bossi 1884)- S. Martini (Fratelli Lingiardi 1866)-  S. Antonio (Francesco Vegezzi-Bossi 1929). Alternative zum Orgelprogramm: Museumsbesuch, Stadtspaziergang, Shopping etc...

4. Tag

Cremona (22800 Einwohner), Wiege des Geigenbaus. Aus der am Po gelegenen Kleinstadt stammen die Geigenbauer-Familien Amati, Guarneri, Bergonzi und Stradivari. Bekannt ist Cremona auch als eine Stadt mit hervorragender Architektur, Plastik und Malerei. Mit seinen überraschenden Ausmaßen, der klar gegliederten Marmorfassade, dem immensem Campanile und den zwei flankierenden Backsteintürmchen zieht der Dom von Cremona die Blicke auf sich. Das Wahrzeichen der Stadt ist der mit 111 m höchste Glockenturm Italiens.

Udine (100 000 Einwohner), die venezianische unter den Städten des Friaul erstreckt sich um einen Moränenhügel, auf dem sich das Castello befindet. Alpenländische und venezianische Einflüsse prägen das Stadtbild und sorgen für eine spannungsvolle Atmosphäre.

Auf dem Berghügel steht das Castello, das 1976 bei einem Erdbeben starke Schäden erlitt. In der Burgkapelle befindet sich eine gut erhaltene historische Orgel, erbaut vom venezianischen Orgelbaumeister Nacci. 

Leistungen:

  • Busfahrt in modernem Reisebus der Firma Schwarz (Gleisdorf)
  • 3 Übernachtungen mit Halbpension, Stadtführung in Turin und Cremona
  • Orgelvorführungen, diverse Eintritte, Reiseleitung

Kosten: 

Pro Person (als Vereinsmitglied): € 310,-
Pro Person (externe Teilnehmer): € 330,-
Jugendliche bzw. Studenten: € 275,-
Einbettzimmerzuschlag: €  65,-

Anmeldefrist: 15. Januar 2008

Anzahlung von € 100,- an Principal–Orgelfreunde Unterfeistritz 30, 8183 Floing
RB Anger-Puch-Koglhof (BLZ 38010) Kto.: 44.594 Verwendungszweck: „Orgelreise 2008“

Sonntag, 16. März 2008

13:00 Uhr Abfahrt in Gleisdorf (Gymnasium
13:30 Uhr Zustieg Graz (Webling)
16:00 Uhr Stopp (Autobahnraststätte)
18:00 Uhr Spilimbergo (Kurzbesichtigung des Domes)
20:30 Uhr Ankunft im Hotel in Oderzo (ca. 25 km vor Treviso)

Montag, 17. März 2008

08:00 Uhr Abfahrt vom Hotel
11:00 Uhr Bergamo: Orgel- und Stadtbesichtigung
13:00 Uhr Mittagessen
14:30 Uhr Abfahrt
15:30 Uhr Dom zu Monza: Besichtigung der Orgeln und des Dom-Museums
17:00 Uhr Weiterfahrt in den Piemont
20:00 Uhr Ankunft im Hotel in Moncalieri (ca. 7 km vor Turin)

Dienstag, 18. März 2008

08:00 Uhr Abfahrt nach Turin
09:00 Uhr Stadtführung
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Orgelbesichtigungen – Shopping etc.
17:00 Uhr Abfahrt ins Hotel
19:00 Uhr Abendessen
20:00 Uhr Abendspaziergang (ev. mit Barolo-Weinprobe)

Mittwoch, 19. März 2008

08:00 Uhr Abfahrt
11:00 Uhr Cremona: Stadtbesichtigung; anschl. Mittagessen
14:00 Uhr Abfahrt
16:30 Uhr Orgelbesichtigung bzw. Einkaufsbummel in Udine
17.30 Uhr Abfahrt
21:30 Uhr Ankunft in Graz (Webling)
22.00 Uhr Ankunft in Gleisdorf